In der Planung von Wärme- und Kältenetzen wird noch immer erstaunlich oft mit vereinfachten Annahmen gearbeitet: statische Lasten, pauschale Gleichzeitigkeiten, überschlägige Rohrdimensionierung. Das mag für frühe Machbarkeitsstudien ausreichen – für belastbare Konzepte, genehmigungsfähige Förderanträge und einen späteren wirtschaftlichen Betrieb jedoch nicht.
Eine thermo-hydraulische Netzsimulation ist kein Luxus, sondern die Grundlage für eine fachgerechte, individuelle Auslegung eines Versorgungsnetzes – vom Konzept bis zur Ausführung.